Bergles-Apotheke
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Gesundheit heute

Auf diesen Seiten finden Sie interessante Artikel rund um das Thema Gesundheit.

Vorsorge in der Dermatologie

Seit Mitte 2008 ist die Hautkrebs-Früherkennung (Hautkrebs-Screening) gesetzliche Kassenleistung. Sie wird alle 2 Jahre kostenlos angeboten von Dermatologen (Hautärzten) sowie entsprechend fortgebildeten Hausärzten, bei denen sie schon länger Bestandteil des hausärztlichen Check-ups ist.

Die regelmäßige ärztliche Inspektion der Haut ist sinnvoll aufgrund der zunehmenden Häufigkeit und Gefährlichkeit des Hautkrebs. Offen ist nur die Frage, ob Hautärzte hier besser und genauer hinschauen. Die Stiftung Warentest sagt hierzu: „Untersuchungen beim Hautarzt sind zwar etwas zielgenauer als Hautuntersuchungen durch den Hausarzt, es muss jedoch auch hier mit vielen Überdiagnosen gerechnet werden. Von 1.000 Erwachsenen, die sich vorsorglich beim Hautarzt prüfen lassen, bekommen 90 eine Verdachtsdiagnose, die sich später nicht bestätigt.“ [423]

Auch Frauenärzte untersuchen im Rahmen ihrer Vorsorgeuntersuchungen die Hautpartien der von ihnen untersuchten Körperregionen.

Von: Dr. med. Herbert Renz-Polster in: Gesundheit heute, herausgegeben von Dr. med. Arne Schäffler. Trias, Stuttgart, 3. Auflage (2014).

Sandkasten: Brutstätte für Keime?

Vorsichtsmaßnahmen treffen

In Sandkästen finden sich zahlreiche Keime, die zum Teil die Gesundheit der spielenden Kinder beeinträchtigen können. Das zeigen Untersuchungen aus Spanien und den USA. Welche Vorsichtsmaßnahmen helfen.

Clostridien weit verbreitet

Ein spanisches Forscherteam testete in einer aktuellen Untersuchung Sandkästen auf Keime und kam zum Ergebnis: Knapp jeder zweite war mit dem Bakterium Clostridium difficile (C. difficile) kontaminiert. Eine Infektion mit dem Erreger verläuft bei Gesunden zwar meist harmlos, kann im Falle einer Immunschwäche aber auch ernsthafte Erkrankungen wie eine Dickdarmentzündung nach sich ziehen. Laut Dr. Marc Siegel vom NYU Langone Medical Center in New York City zeigt die Studie, dass sich C. difficile nicht nur in Krankenhäusern und Pflegeheimen zunehmend verbreitet, sondern mittlerweile auch in Gemeinschaftsanlagen wie Spielplätzen zu finden ist.

Haustiere können Keime im Sandkasten hinterlassen

Weitere Studien zeigen, dass sich neben dem Bakterium C. difficile häufig auch Parasiten wie zum Beispiel Würmer im Sand nachweisen lassen. Anstecken können Kinder sich über den Kot von Katzen oder Hunden, die den Sandkasten als Toilette nutzen.

Die Vereinigung amerikanischer Kinderärzte (American Academy of Pediatrics) empfiehlt zur Vorbeugung einer Ansteckung:

  • Sandkasten abdecken, wenn er nicht in Gebrauch ist
  • Sand vor dem Abdecken trocknen lassen, da feuchter Sand Bakterienwachstum begünstigt
  • Sand regelmäßig durchrechen, um Unrat oder anderes Fremdmaterial zu entfernen
  • Haustiere nicht im Sand spielen lassen


Siegel ergänzt: „Wenn Sie Ihre Kinder in Sandkästen spielen lassen, stellen Sie sicher, dass sie ihre Hände waschen oder zumindest Desinfektionstücher verwenden, bevor und nachdem sie spielen.“

Quelle: Kinderärzte im Netz

28.06.2019 | Von: Leonard Olberts; Bild: Yuliya Evstratenko/Shutterstock