Bergles-Apotheke
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Gesundheit heute

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Große Krebsfrüherkennung für Männer

Eine Erweiterung der gesetzlichen Prostatakrebs-Früherkennungsuntersuchung ist die große Krebsfrüherkennung für Männer. Sie umfasst eine körperliche Untersuchung, Ultraschall von Niere, Blase und Prostata, Urinuntersuchung sowie eine Blutuntersuchung mit PSA-Test. So sollen frühe Fälle von Prostata-, Nieren- und Blasenkrebs entdeckt werden.

Bewertung: Ein Mehrnutzen gegenüber der gesetzlichen Prostatakrebs-Früherkennungsuntersuchung ist nicht erwiesen.

PSA-Test (als Einzelmaßnahme): Dieser Bluttest ist zur Früherkennung von Prostatakrebs umstritten (PSA-Debatte). Er wird von den gesetzlichen Kassen aber erstattet, wenn der Test der Abklärung eines auffälligen Untersuchungsergebnisses z. B. bei der Prostata-Tastuntersuchung dient.

Transrektaler Ultraschall. Durch spezielle, durch den After eingeführte Schallköpfe kann die Prostata mittels transrektalem Ultraschall untersucht werden. Zum Einsatz bei der Früherkennung ist dieser Test allerdings ungeeignet, da er bei einer sehr hohen Rate von Überdiagnosen zugleich auch 90 von 100 Karzinomen übersieht [423]. Zur weiteren Abklärung eines auffälligen Befunds z. B. bei der Prostata-Tastuntersuchung ist der Test aber hilfreich und wird dann auch von der gesetzlichen Kasse bezahlt.

Laborcheck Sexualhormonstatus beim Mann (Anti-Aging-Labor).

Von: Dr. med. Herbert Renz-Polster

Sandkasten: Brutstätte für Keime?

Vorsichtsmaßnahmen treffen

In Sandkästen finden sich zahlreiche Keime, die zum Teil die Gesundheit der spielenden Kinder beeinträchtigen können. Das zeigen Untersuchungen aus Spanien und den USA. Welche Vorsichtsmaßnahmen helfen.

Clostridien weit verbreitet

Ein spanisches Forscherteam testete in einer aktuellen Untersuchung Sandkästen auf Keime und kam zum Ergebnis: Knapp jeder zweite war mit dem Bakterium Clostridium difficile (C. difficile) kontaminiert. Eine Infektion mit dem Erreger verläuft bei Gesunden zwar meist harmlos, kann im Falle einer Immunschwäche aber auch ernsthafte Erkrankungen wie eine Dickdarmentzündung nach sich ziehen. Laut Dr. Marc Siegel vom NYU Langone Medical Center in New York City zeigt die Studie, dass sich C. difficile nicht nur in Krankenhäusern und Pflegeheimen zunehmend verbreitet, sondern mittlerweile auch in Gemeinschaftsanlagen wie Spielplätzen zu finden ist.

Haustiere können Keime im Sandkasten hinterlassen

Weitere Studien zeigen, dass sich neben dem Bakterium C. difficile häufig auch Parasiten wie zum Beispiel Würmer im Sand nachweisen lassen. Anstecken können Kinder sich über den Kot von Katzen oder Hunden, die den Sandkasten als Toilette nutzen.

Die Vereinigung amerikanischer Kinderärzte (American Academy of Pediatrics) empfiehlt zur Vorbeugung einer Ansteckung:

  • Sandkasten abdecken, wenn er nicht in Gebrauch ist
  • Sand vor dem Abdecken trocknen lassen, da feuchter Sand Bakterienwachstum begünstigt
  • Sand regelmäßig durchrechen, um Unrat oder anderes Fremdmaterial zu entfernen
  • Haustiere nicht im Sand spielen lassen


Siegel ergänzt: „Wenn Sie Ihre Kinder in Sandkästen spielen lassen, stellen Sie sicher, dass sie ihre Hände waschen oder zumindest Desinfektionstücher verwenden, bevor und nachdem sie spielen.“

Quelle: Kinderärzte im Netz

28.06.2019 | Von: Leonard Olberts; Bild: Yuliya Evstratenko/Shutterstock