Bergles-Apotheke
Werrenstr. 15
76228 Karlsruhe-Stupferich

Telefon: 0721 - 9473620

Die App für mehr Service:
callmyApo >mehr erfahren

Öffnungszeiten

Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag:
8.30 - 12.30 Uhr und 15.00 - 18.30 Uhr

Mittwoch: 8.30 - 12.30 Uhr

Samstag: 9.00 - 12.00 Uhr

Gesundheit heute

Auf diesen Seiten finden Sie interessante Artikel rund um das Thema Gesundheit.

Diagnostische Methoden in der Endokrinologie

Die endokrinologische Diagnostik beginnt schon beim Eintreten in das Untersuchungszimmer: Gangbild, Körperhaltung und die äußere Erscheinung geben dem Arzt erste Hinweise auf eine hormonelle Störung. Im Arzt-Patienten-Gespräch erhärten die geschilderten Beschwerden und gezielte Fragen des Arztes den Verdacht einer Erkrankung der Hormondrüsen oder des Stoffwechsels. Der Beweis einer hormonellen Störung wird mit Blutuntersuchungen erbracht, in denen die Hormonspiegel gemessen werden.

Das Hormonsystem basiert auf Regelkreisen mit negativer Rückkopplung („je mehr umso weniger“ und „je weniger umso mehr“). Bei Verdacht auf eine Hormonstörung überprüft der Arzt die regelrechte Funktion dieser Regelkreise mit einem hormonellen Funktionstest.Bei der Schilddrüse funktioniert dieser z. B. so: Der Arzt spritzt dem Patienten TRH (Thyreotropin Releasinghormon) direkt ins Blut, was die Hypophyse dazu auffordert, TSH (Thyreoidea stimulierendes Hormon) auszuschütten, wobei diese Mehrausschüttung im Blut nachweisbar ist. Bleibt sie aus, muss die Hypophyse geschädigt sein. (Die in der Abbildung vorkommenden und hier genannten Abkürzungen sind entweder nachfolgend im Text erläutert oder in der Übersicht der Geschlechtshormone).
Copyright: www.salevent.de, Michael Amarotico, München

Darüber hinaus sind oft hormonelle Funktionstests (hormonelle Stimulations- oder Hemmtests) notwendig. Sie zeigen, ob sich die Hormonausschüttung steigern lässt, wenn der Patient Steuerhormone gespritzt bekommt. So überprüft der Arzt, ob die hormonellen Regelkreise intakt sind.

Stehen Organe unter Krankheitsverdacht, wird mit Untersuchungsverfahren wie Ultraschall, CT oder Kernspin die Organstruktur untersucht. Hiermit können Gewebeveränderungen oder Vergrößerungen der Organe nachgewiesen werden. Bei Krebsverdacht wird per Biopsie etwas Gewebe entnommen und dann untersucht. Eine solche Biopsie ist zum Beispiel bei Schilddrüsenerkrankungen einfach und so gut wie schmerzfrei durchführbar.

Von: Dr. med. Arne Schäffler in: Gesundheit heute, herausgegeben von Dr. med. Arne Schäffler. Trias, Stuttgart, 3. Auflage (2014). Überarbeitung und Aktualisierung: Dr. med. Sonja Kempinski

Aktuelle Beiträge zum Thema

  • Besser fasten in der Nachtschicht?
    Weil Blutfette ansteigen

    Kein Wunder, dass Schichtarbeiter*innen häufig an Fettstoffwechselstörungen leiden: Wer seine Mahlzeiten nachts zu sich nimmt, treibt einer aktuellen Studie z... mehr

  • Diabetes kostet Lebensjahre
    Blutzuckerwerte gut einstellen!

    Es lohnt sich, seinen Diabetes streng im Blick zu behalten: Eine schlechte Kontrolle der Blutzuckerwerte kostet Lebensjahre wie aktuelle Daten zeigen.

    mehr

  • Fettleber: Unbemerktes Gesundheitsrisiko
    Jeder 5. Deutsche betroffen

    Weit verbreitet, aber oft unbemerkt: Immer mehr Menschen leiden unter einer Fettleber. Entdeckt man sie frühzeitig, lassen sich die drohenden Folgen wie Leberk... mehr

  • Wie Junk-Food süchtig macht
    Anlaufstelle Gehirn

    Jeder weiß, dass Junk-Food dick und krank macht. Doch warum fällt es vielen Menschen trotzdem so schwer, auf die ungesunden Burger, Fritten, Milchshakes &... mehr

  • Schützt Zähneputzen vor Diabetes?
    Chronische Entzündung eindämmen

    Regelmäßiges Zähneputzen hält nicht nur Zähne und Zahnfleisch gesund. Einer aktuellen koreanischen Studie zufolge soll es auch vor Diabetes schützen. mehr

  • Übergewicht macht Covid-19 riskanter
    Mehr Patienten intensivpflichtig

    Nicht nur Alter, Herz- oder Lungenerkrankungen machen eine Covid-19-Erkrankung besonders gefährlich. Es mehren sich die Hinweise, dass bei Menschen unter 60 Ja... mehr