Bergles-Apotheke
Apotheker: Manfred Baumann

Werrenstr. 15
76228 Karlsruhe-Stupferich

Telefon: 0721 - 9473620
Fax:          0721 - 475042

Öffnungszeiten

Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag:
8.30 - 12.30 Uhr und 15.00 - 18.30 Uhr

Mittwoch: 8.30 - 12.30 Uhr

Samstag: 9.00 - 12.00 Uhr

Herzlich Willkommen
bei der Bergles-Apotheke!

Auf unseren Internetseiten erhalten Sie einen Überblick über unsere Service- und Dienstleistungen sowie wichtige Informationen rund um das Thema Gesundheit.

Sie haben die Möglichkeit hier direkt Ihre Vorbestellungen zu tätigen.

Das Team der Bergles-Apotheke ist gerne für Ihre Gesundheit da.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ihr Apotheker Manfred Baumann &
Apothekerin Patricia Müller-Rang
und das Team der Bergles-Apotheke

Apotheken-App

Die Bergles-Apotheke für unterwegs auf Ihrem Smartphone oder Tablet!

Download für iPhone/iPad

Download für Android

Gesundheit Aktuell

Alltägliche Aktivitäten, wie eine volle Tasse halten, können mit unwillkürlichem Zittern zur Herausforderung werden.

Unwillkürliches Zittern

Entspannungstechniken helfen

Unwillkürliches Zittern tritt nicht immer als Folge einer neurologischen Erkrankung auf. Auch Aufregung oder Stress können die Muskeln zittern lassen. Was Betroffenen hilft.

Unwillkürliches Zittern (essentieller Tremor) gehört zu den häufigsten Bewegungsstörungen und tritt ohne erkennbare neurologische Grunderkrankung auf. Die familiäre Häufung deutet auf genetische Ursachen hin. In der Regel verläuft die Erkrankung chronisch und schreitet langsam fort. Dabei können unterschiedliche Muskelgruppen betroffen sein, selbst die Stimme. Alltägliche Aktivitäten wie Essen, Schreiben oder Anziehen werden zur Herausforderung, da Bewegungen nicht mehr kontrollierbar sind. Aufregung, Stress oder Unsicherheit verstärken meist das Zittern.

Entspannungstechniken helfen bei leichtem Zittern

„Für Betroffene mit leichten bis moderaten Bewegungsstörungen ist es dann hilfreich, sich geeignete Kompensationsmaßnahmen anzueignen, die einer Zunahme des Zitterns bei Stress und Nervosität entgegenwirken“, rät Dr. Frank Bergmann vom Berufsverband Deutscher Nervenärzte (BVDN) mit Sitz in Krefeld. „Durch Anwendung von Entspannungstechniken wie Autogenem Training oder Progressiver Muskelentspannung können Patienten lernen, Tremor-Spitzen in einem gewissen Maße über einen begrenzten Zeitraum zu beeinflussen und zu verringern. Werden die Verfahren gut beherrscht, um Stress und Anspannung zu lösen, können sie bei Bedarf ganz gezielt eingesetzt werden.“

Medikamente lindern starke Symptome

Bei mittelschwerem bis schwer ausgeprägtem Zittern sind Entspannungstechniken allerdings meist nicht mehr ausreichend wirksam. In diesem Fall profitieren die meisten Patienten von einer medikamentösen Therapie. „Zur Behandlung kommen Betablocker wie Propranolol oder entkrampfende Wirkstoffe wie Primidon in Frage, die einzeln oder in Kombination individuell eingesetzt werden können. Sind Kopf oder Stimme vom Tremor betroffen, kann der wiederholte Einsatz von Botulinumtoxin wirkungsvoll sein“, ergänzt der niedergelassene Nervenarzt. Betroffene sollten einen Neurologen aufsuchen und eine Therapie wahrnehmen, wenn sie Einschränkungen im Alltag verspüren und einen Leidensdruck haben.

Quelle: Berufsverband Deutscher Nervenärzte

19.06.2017 | Von: Sandra Göbel/BVDN; Bild: Skumer/Shutterstock